Gartenvorbereitungen im Frühjahr

gartenwelt-deWenn die Frühlingssonne die Erde erwärmt ist es höchste Zeit, einige wichtige Vorbe­reitungen im Garten zu treffen.

Wir zeigen, was in den Frühjahrsmonaten so an Arbeit auf einen zukommt.

 

Aussaat im März

Im Frühbeet oder im Gewächshaus kann man Kohl, Salat, Fenchel, Sellerie, Kohlrabi, Radieschen, Rettich, Schnittlauch, Petersilie, Thymian und Tomaten aussäen, sowie Astern, Fuchsschwanz, Löwenmäulchen, Kornblumen und Nelken. Im Freiland dürfen Erbsen, Bohnen, Kopf- und Feldsalat, Spargel, Meerrettich, Rhabarber, Karotten, Spinat, Rote Beete, Zwiebeln und Schwarzwurzeln gesät werden sowie Erdbeeren und Steckzwiebel gepflanzt werden. Bei der Blumensaat ist es nun Zeit für Mohn, Ringelblumen, Schleierkraut, Wicken und Gänseblümchen. Die Beete sollte man mit Netzen gegen Tauben und Schädlinge sichern.

 

Märzernte und Märzblüte

Jetzt kann man sich an blühenden Krokussen, Märzbechern, Schneeheide und gelbem Jasmin erfreuen. Zum Ernten stehen in diesem Monat Feldsalat, Schwarzwurzeln, Spinat und Lauch zur Verfügung.

 

Arbeiten im März

• Frühbeete sollten noch mit Folie vor Frost geschützt werden.

• Jetzt können an den Obstbäumen und Sträuchern die alten Triebe entfernt werden; diese Äste kann man zerhäckseln und direkt als Mulch um die Wurzeln herum verteilen oder Sie auf den Kompost geben. Auf den Kompost gehören ferner Laub, Rasenschnitt, organische Küchenabfälle wie Eierschalen und Kaffeesatz, jedoch auch Papierfilter sowie ab und zu eine dünne Lage Zeitungspapier. Der Kompost sollte 6 bis 12 Monate ruhen, bevor er auf die Beete verteilt und mit der Harke leicht eingearbeitet wird.

• Im März sollte man den Kompost auf die Erde bringen, der im vorangegangenen Herbst aufgeschichtet wurde. Dieser muss gesiebt und in einer Dicke von ½ bis 1 Zentimeter aufgebracht werden, insbesondere bei den Obstbäumen und Sträuchern.

• Pflanzen benötigen insbesondere Stickstoff, Phosphor und Kalium. Gute organische Bodenverbesserer sind Mist und Streu von Pferden, Rindern, Hühnern, Schafen, Ziegen und Kaninchen. Rindenhumus und Sägemehl dürfen ebenfalls als Kompostmaterial benutzt werden.

• Mineraldünger man sparsam verwenden, denn überdüngter Boden ist anfällig für Pilzerkrankungen. Hornmehl oder Knochenmehl benötigt einige Zeit, um die Nähr­stoffe freizusetzen. Einfacher anwendbar sind mineralisch-organische Volldünger, die man mit der Gießkanne ausbringen kann.

• Rasen wird mit einem speziellen Rasendünger gedüngt oder neu eingesät.

• Sandige Böden verbessert man mit Rindenhumus, Lehmböden mit Gründünger, während auf Humusböden alles wie von selbst gedeiht, wenn er richtig aufgelockert ist. Kalk darf alle 2 Jahre gegeben werden.

• Stauden schneidet man bis auf 10 Zentimeter über der Erde zurück, Beet- und Kletterrosen werden auf drei Augen (Abzweigungen) zurückgeschnitten.

• Auch Rosensträucher und Gehölze können ab Mitte März in frostfreien Boden gesetzt werden.

• Mehr Tipps für den März findet man auch im Gartenkalender – März

 

Arbeiten im Monat April

In diesem Monat pflanzt man Gurken, Melonen, Spinat, Feldsalat und die Spät- oder Sommersorten von Salat und Kohl, sowie Folgesaaten für spätere Ernten. Kohlpflanzen benötigen einen Abstand von 25 Zentimetern, Gurken etwa ½ Meter.

 

Was im Mai getan werden muss

Bohnen, Gurken, Chicorée, Karotten, Mais und Kohl können immer noch ausgesät werden. Pflanzen kann man Kohl, Tomaten, Sellerie, Paprika und Lauch. Die Erntelücken in den Beeten kann man mit Neusaat von Radieschen, Rettich und Salat auffüllen. Jetzt muss man bereits schon auf das Bekämpfen von Kohlfliegen, Erdflöhen und Blattläusen achten.

 

Fazit

Gezielte Planung hilft, Platz und Boden besser auszunutzen. Wer das Umgraben schon im Herbst vornimmt, braucht im Frühling nur noch die Erde zu lockern, den vor­bereiteten Kompost zu verteilen und kann direkt mit dem Aussäen beginnen, um sich bald an Gemüse, Obst und Blumen zu erfreuen.

(Gartenwelt.de)

 

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