So wie das neue Jahr begonnen hat, verspürt manch einer bereits einen Drang, den Frühjahrsputz zu erledigen. Überall im Haus, auf dem Sideboard, dem Kleiderschrank und in Regalen lässt sich zumindest das ein oder andere Staubkörnchen wiederfinden – und auch so manche Gebrauchsspur soll zum Jahresauftakt aufgebessert werden. Andreas Ruf, Geschäftsführer der Initiative Pro
Massivholz (IPM), empfiehlt bei gröberen Verunreinigungen den klassischen Staubwedel und bei hartnäckigem Schmutz ein feuchtes Staub-tuch. „Nach der Reinigung darf es für Massivholzmöbel dann gerne auch nochmal eine Politur sein“, so Ruf.
Beim Reinigen von Möbeln ist darauf zu achten, dass das Staubtuch nicht vor Was-ser tropft, sondern lediglich mit einem Hauch von Nässe nebelfeucht benetzt ist. Denn ähnlich wie ein Schwamm können Massivholzmöbel Feuchtigkeit nur in Maßen aufnehmen und dann bei trockener Umgebungsluft wieder abgeben. „Somit wahren sie langfristig ihre für den Innenraum optimale Holzfeuchte von rund 8 bis 12 Prozent“, weiß Ruf. Denn Vorsicht: ab einem Wert von etwa 30 Prozent Holzfeuchtigkeit, verursacht durch ein zu nasses Tuch, sind Schäden wie Verformungen am Holz möglich. Aber weitaus empfindlicher gegen Wasser sind Möbel aus Holzwerkstoffen (z. B. Spanplatten), da die Holzfasern schneller irreparabel aufquellen können.
Sobald die Massivholzmöbel vom Schmutz befreit sind, sollte man bei lackierten, gewachsten oder geölten Flächen auch eine Nachbehandlung nicht vergessen. Es ist ratsam, zumindest einmal pro Jahr seine Massivholzmöbel mit einer Möbelpolitur aufzubessern. „Hierbei ist drauf zu achten, dass man den vom Hersteller empfohlenen Oberflächenschutz verwendet. Somit können keine Flecken oder Verfärbungen auftreten und die Oberfläche bleibt mindestens bis zum nächsten Frühjahresputz ideal geschützt“, so Ruf.
- IPM/RS